Tips und Tricks

In dieser Rubrik möchte ich Euch gesammelte Tips und Tricks zu verschiedenen Themengebieten vorstellen. So eine Sammlung kann nie vollständig sein. Ich denke aber, im Laufe der Zeit und mit Eurer Hilfe, kann hier eine Seite entstehen, die für Neueinsteiger wie auch alte Hasen interessant sein könnte. Themengebiete die nicht mit wenigen Stichworten erläutert werden können, sind auf einer Unterseite dieser Seite ausführlich erklärt.

- Blattgemüse, Tomaten und Gurken erntet man am besten morgens, wenn alles noch prall  und knackig ist,

- verblühte Sommerblumen nicht gleich heraus reissen; besser solange es geht stehen und  aussamen lassen und spter zum mulchen verwenden. Das fördert die Nützlinge und spart den Einsatz von Chemie

- einmal gut gehackt ist besser als dreimal gegossen; Das Hacken krümelt die oberste Bodenschicht und unterbricht so die Kapillare, durch die sonst das Wasser aus dem Wurzelbereich nach oben verdunstet. Gut geeignet, vor allem in dicht stehenden Reihen und zu dem Kräfte sparend, ist ein Sauzahn. Er wird einfach sachte durch die Reihen gezogen.

- Wollen Ihre Hortensien wieder nicht blühen? Vielleicht wurde der Blütenansatz weg geschnitten. Hortensien blühen am vorjährigen Holz. Man sollte sie von November bis Februar und nur die welken Triebe und Triebteile schneiden.

- Nach der Bohnenernte sollte man die Pflanzen abschneiden und die Wurzeln im Boden lassen. In ihren Wurzeln leben Stickstoff sammelnde Bakterien, die sich bis zum Frühjahr zersetzen und den Boden düngen.

- Wer im Frühjahr Pech mit der Aussaat von Petersilie hatte, sollte es jetzt versuchen. Sie keimen und wachsen jetzt rasch. Viel Glück!

- Knollensellerie entwickelt sich besonders gut, wenn man im Spätsommer vorsichtig die Knollen von Erde befreit. Aber aufgepasst, keine grösseren Wurzeln abreissen.

- Wenn Paprika keine Früchte mehr ansetzt, hilft die Düngung mit einem Magnesium - und mineralstoffreichem Gemüsedünger.

(Gartenzeitung August 2010)

Kräuselkrankheit

Jedes Jahr beginnt der Kreislauf von neuem:

Spritzen gegen die Kräuselkrankheit.

Sie wird durch einen Pilz hervorgerufen, der über kurz oder lang die Bäume schwächt, zum Rückgang der Ernteerträge und endlich zum Absterben führt. Er befällt vor allem noch nicht entfaltete Blätter- und Blütenknospen und nistet sich in den Knospenschuppen ein. Wie in der Vergangenheit wird Dagmar Ewers auch in diesem Jahr gegen die Kräuselkrankheit spritzen. Wer sich noch nicht bei ihr gemeldet hat, sollte umgehend einen Zettel in den Briefkasten am kleinen Vereinshaus stecken. Wir leiten diese Wünsche noch an sie weiter. Wichtig ist, sobald es im Januar/Februar/Mrz etwas milder wird und die Knospen schwellen, sollten die Gärten unverschlossen bleiben. Dagmar wird über keine Zäune steigen. Übrigens kann auch jeder selbst etwas gegen die Kräuselkrankheit tun: Bäume regelmässig auslichten und verjüngen. Befallene Triebe, Blätter und Früchte müssen gesammelt und vernichtet werden. Sie gehören nicht auf den Kompost!
Gartenzeitung Januar 2011

Ökologisch Gärtnern - Obstbäume kann man vor Schädlingen schützen. wenn stark duftende Kräuter, wie Lavendel, Salbei oder Minze unter die Obstbäume gepflanzt werden. Der Duft wirkt für manche Schädlinge abstossend oder verwirrend.

Lavendel zwischen Rosen, reduziert den Befall durch Blattläuse. Wildblumen in einer Gartenecke bieten Nützlingen Nahrung. Jetzt die Aussaat nicht vergessen!

An Schneckenschutz denken; die Tiere kommen jetzt aus dem Boden. Fleissiges Lieschen bietet sich als Umrandung an, es schmeckt den Schnecken nicht und soll sie fernhalten.

Als Umrandung eignen sich aber auch Plastikkragen (siehe Garten 30). Und natürlich hilft am meisten, wenn man ab sammeln
kann - wer Zeit hat.

Kletterrosen - Wer Kletterrosen sein Eigen nennt, sollte sie jetzt zurück schneiden. Neben schwachen Trieben sollten auch einige ältere entfernt werden. Dadurch wird die Pflanze verjüngt. Vorjahrestriebe sollten waagerecht an der Kletterhilfe festgebunden werden. Je waagerechter, desto mehr Blüten sind zu erwarten.

Obstgarten - wer jetzt noch wurzelnackte Gehölze pflanzt, sollte diese ruhig eine Nacht in Wasser stellen. Im Kampf gegen Schädlinge sollten jetzt die Leimringe entfernt werden. Die Baumrinde sollte mit einer Drahtbürste gereinigt werden und mit einem Ring aus Wellpappe versehen werden. Wellpappe ist im Vereinshaus erhältlich. Die Fachberater können erklären, wie so ein Schutz anzubringen ist.
Gartenzeitung April 2011

Zum letzten Tip eine Anmerkung

 

Pflanzenschutz im August

Wellpappe-Gürtel gegen Wickler


Die Raupen des Apfel- und Pflaumenwicklers verlassen bald die Früchte, um sich ein Überwinterungsquartier unter der Rinde der Obstbäume zu suchen. Falten Sie breite Streifen aus Wellpappe mit der gerillten Seite nach innen und binden Sie diese mit einem Bindfaden rund um die Stämme. Die Tiere verstecken sich dann in den Papprillen statt unter der Rinde und können mitsamt der Pappe abgesammelt werden.

[Home] [Vorstand] [Freie Gärten] [Aktuell] [Galerie] [Tips und Tricks] [Obstgehölze] [History] [Links] [Impressum]